Damen

TVW-Damen müssen sich in Weßling mit 32:39 geschlagen geben
Personelle Probleme und frühe Disqualifikation erschweren die Aufgabe – bis zur Halbzeit bleibt die Partie offen.
Der TV Waltenhofen (Platz 8/0:2 Punkte) musste sich am Samstagabend im ersten Spiel der neuen Saison in der Bezirksoberliga beim SC Weßling (Platz 3/4:0)mit 32:39 (18:19) geschlagen geben.
Dabei zeigte die Mannschaft trotz schwieriger Voraussetzungen über weite Strecken eine engagierte Leistung und hielt die Partie lange offen.
Bereits im Vorfeld waren die Voraussetzungen alles andere als optimal: Gleich vier Stammspielerinnen standen dem TV Waltenhofen nicht zur Verfügung. Dennoch erwischten die Gäste einen guten Start und lagen nach knapp neun Minuten mit 9:6 in Führung. Besonders im Angriff fand Waltenhofen zunächst immer wieder gute Lösungen.
In der 15. Spielminute folgte dann ein weiterer Rückschlag. Eine aus Sicht des TVW fragwürdige Disqualifikation brachte die Mannschaft zusätzlich in Bedrängnis. Die Waltenhofenerinnen mussten sich sowohl im Angriff als auch in der Abwehr neu sortieren. Dies gelang jedoch erstaunlich schnell. Die Mannschaft ließ sich nicht aus dem Konzept bringen und blieb weiter im Spiel. Bis zur Pause entwickelte sich eine ausgeglichene Begegnung, in der Weßling mit einer knappen 19:18-Führung in die Kabine ging.
Auch nach dem Seitenwechsel blieb der TVW zunächst dran. Weßling konnte sich zwar zwischenzeitlich auf 23:19 absetzen, doch Waltenhofen kämpfte sich wieder heran und verkürzte mehrfach. Neben der frühen Disqualifikation galt es für die Gäste zudem drei Zeitstrafen zu kompensieren. Trotzdem bewies die Mannschaft Moral und hielt dagegen. In der Schlussphase machte sich dann allerdings der Kräfteverschleiß bemerkbar. Weßling konnte sich von 31:27 weiter absetzen und zog in den letzten Minuten entscheidend davon. Am Ende stand ein 39:32 für den SC Weßling auf der Anzeigetafel. “Trotz der Niederlage kann die Mannschaft mitnehmen , dass sie auch unter schwierigen personellen Voraussetzungen lange dagegen halten kann”, so Trainergespann Tanja Waßmann und Tommy Klepic. Nun gilt es nach vorne zu schauen. Das nächste Spiel bestreiten die Allgäuerinnen am nächsten Wochenende zu Hause gegen den TSV Weilheim.
Es spielten:
Vita Rodo (9), Hannah Seitz (10), Christina Fleischmann (3), Ramona Hernicht (1), Laura Hagspiel (3), Sara Lea Pippert (2), Nina Mikschl (1), Lisa Mayer (1), Sara Klepic (2), Anna Henkelmann, Lara Gartz, Annalena Waßmann (Tor)